drunter und drüber

Was wenn die Welt plötzlich Kopf steht? Auf einmal ist nichts mehr wie es vorher war. Die Gefühle purzeln wild durcheinander, im Körper und im Herzen geht alles „drunter und drüber“!

Das Tanzstück „drunter und drüber“ eröffnet einem Publikum ab fünf Jahren einen spielerischen und zugleich körperlichen Zugang zu den Gefühlen. Anhand der Gefühlswelt eines sechsjährigen Kindes namens Toni, dessen Gefühle von vier Darsteller*innen getanzt werden, vermittelt das Stück auf unterhaltsame Weise, dass es gar nicht so schwer ist, die eigenen Gefühle zu verstehen, wenn wir uns nur auf sie einlassen. Das Publikum betritt das Innere eines Körpers und trifft auf die vier Basisemotionen Freude, Trauer, Angst und Wut. Anhand von verschiedenen, unerwarteten Situationen im Leben eines Kindes wird erzählt, wie die Gefühle miteinander interagieren. So entsteht eine intime Atmosphäre, die dazu einlädt, das Gefühlswirrwarr und seine unterschiedlichen Auflösungen mitzuerleben und nachzuempfinden.

Konzept-Choreografie Canan Erek
Kreation-Tanz Martin Clausen, Sarina Egan-Sitinjak, Daniella Eriksson, Judith Nagel
Bühne-Kostüm Kerstin Laube
Musik-Sound design Brendan Dougherty
Dramaturgie-Text Katja F.M. Wolf
Lichtdesign Max Stelzl
Produktion Inge Zysk

Premiere am 25.10.2019 in den Uferstudios in Berlin

Wiederaufnahmen am 22./23. Januar 2020 in den Uferstudios und 6.-9. September 2021 in Jugendtheaterwerksatt Spandau in Berlin.

Eine Produktion von Canan Erek, gefördert von Hauptstadtkulturfonds.

Presse:

„sinnlich, präzise und witzig“
Frank Schmid 26.10.2019 – rbb Kultur Radio

„Die ANGST schlurft angesichts des bevorstehenden ersten Schultags geduckt durch den Raum, erschreckt vor unsichtbaren Geistern und löst mit aufgeregten Hyper-Angstausbrüchen tosendes Gelächter aus. Wütend und mit übergroßen Boxhandschuhen behangen tänzelt die WUT angriffslustig mit geballten Fäusten durch die Reihen und sorgt mit reinem körperlichem Präsenz für Furore. Beschwingt hüpft die FREUDE von einem Fuß auf den anderen, durchquert die Bühne in Radschlägen, während die TRAUER sich mindestens so herzergreifend nicht aufmuntern lassen kann…“

tanzschreiberin / Alexandra Hennig 27.10.19

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